Stationen der Passionsgeschichte
Im Januar traf sich das erste Mal die Vorbereitungsgruppe für die Passionsandachten. In diesem Jahr sollen einzelne Stationen der biblischen Passionsgeschichte näher betrachtet werden. Natürlich wird immer auch ein Bezug zur Gegenwart hergestellt. Das Besondere an den Andachten ist, dass sie nicht von theologischen Fachleuten erarbeitet werden. Der Rahmen ist zwar immer derselbe. Aber das Thema des Tages wird auf sehr unterschiedliche Weise vorgestellt und entfaltet. Von Langeweile also keine Spur! Die etwa halbstündigen Abendandachten sind eine gute Zeit zum Innehalten zwischen Tagesaktivität und Ruhe des Abends. Die Kirche ist jeweils schon ab 19 Uhr geöffnet. Nur einige Kerzen leuchten dann und es ist eine halbe Stunde lang ganz still.

Passionsandachten für die Region Mittwoch, 19.30 Uhr, Osterkirche

01.03. „Auf dem Weg zum Kreuz“ (Klaus Frahm)
08.03. „Das Todesurteil“ (Christian Bölke, Helge Conradi)
15.03. Die Gefangennahme (Regionale Jugendarbeit)
22.03. „Gemeinschaft“ (Silke Abicht)
29.03. „Bevor der Hahn dreimal kräht“ (Andrea Henkel, Angela Pintsch)
05.04. „Angst“ (Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Osterbek)

Dorothea Neddermeyer
Kirche und Schule feiern Friedensgottesdienst
Am 2. April treffen sich die Gemeinden der Region in der Osterkirche und feiern einen gemeinsamen Gottesdienst zum Thema „Auf dem Weg – Gerechtigkeit und Frieden“. Mit dabei sind Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Osterbek. Besonders sehens- und hörenswert ist eine Gesangs- und Tanzaufführung des Stückes „On écrit sur les murs“. Dieses Lied singt davon, dass Menschen Träume vom Frieden haben, und wurde im Umkreis der Kinderrechtskampagne von UNICEF bekannt.
Auch in vielen anderen Kirchen gibt es an diesem Tag Gottesdienste „auf dem Weg“. Denn der 5. Sonntag in der Passionszeit, der den Namen „Judika“ trägt, thematisiert in besonderer Weise Recht und Gerechtigkeit. Die Gottesdienste gehen zurück auf die Einladung des Ökumenischen Rates der Kirchen, in allen Mitgliedskirchen „Pilgerwege der Gerechtigkeit und des Friedens“ zu gehen.
Es gibt eine Menge Gründe, die Friedlosigkeit und Ungerechtigkeit dieser Welt zu beklagen. So hat die Klage an diesem Sonntag ihr besonderes Gewicht. Vor allem aber wollen wir aus den biblischen Friedensverheißungen Kraft und Zuversicht zum Frieden stiftenden Handeln schöpfen.

Dorothea Neddermeyer
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Ein Musiktheater in der Osterkirche!
Das ist neu und das hat es bislang in der Osterkirche noch nicht gegeben: Ein Musiktheater! Was das ist? Eine Mischung aus Theater und Musik. Durchaus vergleichbar mit einem Musical, nur mit mehr Text. Und das soll es in Bramfeld in der Osterkirche geben? Ganz genau! Am Montag den 27. März 2017 um 19:00 Uhr findet das Casting im Gemeindehaus der Osterkirche statt.

Gesucht werden interessierte Menschen jeglichen Geschlechts ab 14 Jahren für auf, neben und hinter der Bühne: Schauspieler, Musiker, Sänger, Chorsänger, Techniker, Bühnenbauer, Organisationstalente, Mitstreiter für Werbung, Kostüme, Requisiten, Catering, allgemeine Helfer…

Letztlich gilt: Jeder und jede, der/die Lust auf ein spannendes Musiktheater-Projekt hat ist herzlich eingeladen! Um eine Anmeldung an
musiktheater@osterkirche-bramfeld.de wird gebeten, ansonsten ist keine Vorbereitung notwendig. Einfach am 27.3.17 um 19:00 Uhr da sein – und gerne Freunde, Verwandte, Kollegen, Partner… mitbringen.

Aufgeführt werden soll im September oder Oktober 2017 das Stück „Der mit dem Papst tanzt“. Weitere Informationen finden Sie auch auf
www.musiktheater-osterkirche.de

Jonas Goebel
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Sich mal richtig austoben
Hier reißen Florian Kauer und ich gerade alte Kaninchenzäune vor der Kirche aus der Erde. Bei unserem Kirchenputz ist für jeden etwas dabei. Man darf auch den silbernen Kirchenschatz anfassen und polieren. Wir bringen die Kirche und den Kirchhof für unsere vielen Ereignisse wie Taufen, Konfirmationen, Konzerte, Hochzeiten und Feste zum Glänzen. Der Kirchenputz bringt immer viel Spaß. Denn es darf selbstverständlich auch geredet und gelacht werden. Und überarbeiten muss sich auch niemand. Für Getränke ist gesorgt, und nach zwei Stunden ist Schluss.
Bringen Sie doch gern auch andere mit.
Freitag, 21. April, 16 bis 18 Uhr, vor und in der Osterkirche.

Heiko Landwehr
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Evensong - Gesungener Abendgottesdienst in der Osterkirche mit dem Projektchor
Wir wollen einen frühlingshaften Abendgottesdienst miteinander feiern, im Geiste des anglikanischen 'Evensong' - und auf diese Weise erfahren, wie die Reformation in England geklungen haben mag und was es an musikalischer Reformation (Erneuerung) seitdem gegeben hat. Alt und Neu gehen also eine geschwisterliche Verbindung ein.

Abendgottesdienst : Freitag, 12. Mai, 19.30 Uhr in der Osterkirche

Wie auch letztes Jahr wird sich ein Projektchor zu drei Vorproben treffen, um die Gesänge auch mehrstimmig einzuüben.
Vorproben des Projektchores: an den drei Donnerstagen vorher jeweils um 20.15 Uhr, ebenfalls in der Osterkirche - beginnend ab Do., 27.April.

Wer einmal in das mehrstimmige Chorsingen hineinschnuppern möchte, ist hier genau richtig!

Werner Lamm und Dorothea Neddermeyer

Ein neuer Vikar
Hallo, mein Name ist Jonas Goebel – und ich bin der neue Vikar in der Osterkirche. Das klingt jetzt als Begrüßung irgendwie hölzern, aber das sind auf jeden Fall die drei wichtigsten Informationen: Name, Aufgabe, Ort. Natürlich freue ich mich am meisten über ein persönliches Kennenlernen, aber eine kurze Vorstellung gibt es für Sie hiermit auch schriftlich. Dann wissen Sie zumindest schon mal ein klein wenig über mich und können später ganz gezielt nach all den Dingen fragen, die Ihnen in dieser Vorstellung fehlen.

Ich bin 27 Jahre alt, in Hamburg geboren und aufgewachsen. Das älteste von sechs Geschwister-Kindern. Die letzten Jahre habe ich evangelische Theologie in Hamburg, Berlin und Greifswald studiert. Und das habe ich tatsächlich gemacht, weil ich gerne Pastor werden möchte. Daher freue ich mich sehr, dass ich nach den Jahren der Theorie jetzt endlich die Praxis kommt. Ich freue mich sehr, Bramfeld und die Kirchengemeinde(n) kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam die nächsten Jahre Kirche und Glaube zu leben und zu gestalten.

Ich lache ausgesprochen gerne (also halten Sie sich mit Ihrem Humor bei mir bitte nicht zurück), habe eine Leidenschaft zum Schreiben und Reden. Wenn es gut läuft, erwischen Sie mich bei einer Jogging-Tour um die Alster. Mit Fußball und Squash können Sie mich aber auch begeistern. Leider bin ich HSV-Fan und habe es daher beim Fußball-Schauen schon seit Jahren schwer…

Seit September bin ich im sog. Schulvikariat und habe in der Grundschule im Fahrenkrön Religionsunterricht gegeben. Ab März/April bin ich dann aber für rund 1 ½ Jahre vollständig in der Gemeinde.
Meine Schwerpunkte im Studium waren das Neue Testament und die Praktische Theologie. Mich interessiert ganz besonders, wie wir als Kirche all die Menschen erreichen können, die nicht mehr oder noch nie zu uns gekommen sind.

Sofern Sie mit mir schon jetzt Kontakt aufnehmen wollen, dann geht das am Einfachsten per E-Mail über
j.goebel@osterkirche-bramfeld.de – ansonsten bin ich gespannt auf Sie, die Gemeinde(n) und auf all das „richtige“ Kennenlernen in den nächsten Wochen.

Jonas Goebel
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Gemeinsam zur Ausstellung
Frauen schreiben Reformationsgeschichte
Kennen Sie Wibe Junge, Julia von Reventlow oder Elisabeth Haseloff? Die eine, eine reiche Witwe, versuchte mit dem Einsatz ihres Vermögens, die Ermordung eines Reformators zu verhindern. Das war 1524, in Heide in Dithmarschen. Die andere setzte sich Ende des 18. Jahrhunderts vehement und erfolgreich gegen den Sklavenhandel ein. Die dritte war die erste evangelische Pastorin in der Bundesrepublik Deutschland. Was die so unterschiedlichen Frauen miteinander verbindet? Sie sind Wegbereiterinnen der Reformation in Norddeutschland und werden, neben manchen anderen bekannten und unbekannten Frauen, im Jahre des Reformationsjubiläums mit einer Ausstellung geehrt.

Reformation ist kein abgeschlossenes Ereignis in der Vergangenheit, auf das wir nur staunend zurückblicken können. Reformation, die Erneuerung der Kirche, ist ein Prozess, eine bleibende Aufgabe. Die Ausstellung „… von gar nicht abschätzbarer Bedeutung“ – Frauen schreiben Reformationsgeschichte, würdigt Frauen, die in den vergangenen 500 Jahren bewiesen haben, dass Kirche sich stets erneuert, aktuelle Fragen reflektiert und Antworten sucht.

Die Wanderausstellung wird vom 24. April bis 14. Mai in der Hauptkirche St. Jacobi gezeigt. Am Freitag, dem 5. Mai, um 15.30 Uhr habe ich eine Führung durch die Ausstellung gebucht und würde mich über reges Interesse aus den Gemeinden der Region freuen. Bitte melden Sie sich gern vorher bei mir an, damit wir evtl. eine gemeinsame Fahrt dorthin (mit öffentlichen Verkehrsmitteln) verabreden können.

Dorothea Neddermeyer

d.neddermeyer@hamburg.de oder 63 66 49 90 oder über das Kirchenbüro der Osterkirche