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Bildervortrag zur Pilgerwanderung auf dem Olavsweg

Donnerstag, 22. Februar 2018, 15.00 Uhr, Gemeindehaus der Osterkirche - Pilgerwanderung auf dem Olavsweg - Zurück in die Zukunft?

Schon immer wollten wir Menschen wissen, was uns erwartet und neigen daher zum Spekulieren. Die Zukunft wird dann meist zu dem Ort, wo die Optimisten ihre Hoffnungen parken und die Pessimisten ihre Katastrophen hin verlagern. Meist erweist sich beides im Nachhinein als Trugbild.
Aber auf eine Zukunftsvision haben wir unser Leben gestellt - wir vertrauen der radikalen Botschaft des Evangeliums und der Verheißung des Reich Gottes.

Eine Jakobsleiter
Im Sommer 2017 habe ich mich einer Gruppe angeschlossen, die auf einem Teil des norwegischen Olavsweges bis zum Nidarosdom, der Grabstätte des Heiligen Olav, in Trondheim wanderte - gut zwei Wochen, etwa 220 km. Auf diesem alten Pilgerweg habe ich auch versucht, zu Fuß in das Evangelium und zur Wanderung von Jesus und den Jüngern ‚zu kommen‘.
Im Vergleich zum Mittelalter waren wir Pilger auf Zeit sehr komfortabel ausgestattet und hatten auch die Unterkünfte entlang des Weges im Voraus gebucht. Wie Stufen einer Jakobsleiter gibt es Pilgerherbergen in Abständen einer Tageswanderung.

In die Füße kommen
Die Wanderung relativiert die Wichtigkeiten des Alltags: Die ewigen Listen mit dem was noch ganz dringend zu tun ist, sind aus dem Kopf verschwunden. Jetzt ist es erstmal wichtig, herauszufinden, wie es ist, tagelang zu wandern. Dann kann man sich langsam der Gemeinschaft und der inneren Einkehr widmen. Die Ohren und Augen werden frei für die Aufnahme der Natur, der Stille und für die drei Andachten am Tag - ‚mit der Seele im Himmel und den Füßen im Hochmoor‘. Jetzt kann die Zeit zum Lösen vom Ballast beginnen. Nimmt man nur so viel mit, wie in einen kleinen Rucksack passt, hat es den Vorteil weniger suchen zu müssen. Und es geht weniger unterwegs verloren. Und: Was benötige ich denn wirklich?

Ich konnte mir am Ende unserer Wanderung vorstellen:
Der Zug mit Jesus an der Spitze von bis zu hundert Menschen war für die am Wegesrand Stehenden ein beeindruckendes Bild der Zukunft von einer einfacheren und auch solidarischeren Welt: gerecht, friedlich und solidarisch - Herrschaft nach Gottes Willen.
Ein anregendes Bild von Zukunft, Orientierung für unsere Gegenwart.

Klaus Frahm

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Andachten zur Passionszeit in der Osterkirche

Die Andachten unter der Überschrift „Jesu Worte am Kreuz“ finden mittwochs um 19.30 Uhr statt. Schon ab 19 Uhr ist die Osterkirche für eine Zeit der Stille geöffnet. Das Besondere dieser Andachten ist, dass es zwar einen immer gleichen liturgischen Rahmen gibt, die Entfaltung des Themas aber jeweils sehr unterschiedlich und oft auch sehr persönlich ist.

14.02. Abschied und Neuaufbruch (Anastasia Kiloglou-Dora)
21.02. Leiden an Körper und Seele (Klaus Frahm)
28.02. Wo bitte geht´s zum Paradies? (Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Osterbek)
07.03. Es ist vollbracht! (Lektorengruppe der Thomaskirche)
14.03. Mich dürstet! (Andrea Henkel und Angela Pintsch)
21.03. Tiefes Vertrauen (Regionale evangelische Jugendarbeit)

In jeder Andacht wird ein aktueller Fall von Amnesty International vorgestellt. Briefe in dieser Sache liegen am Ausgang zum Unterschreiben aus. Damit beteiligen wir uns an der Kampagne „Sieben Wochen für die Menschenrechte“.

Andachten zur Passionszeit in der Osterkirche

Die Andachten unter der Überschrift „Jesu Worte am Kreuz“ finden mittwochs um 19.30 Uhr statt. Schon ab 19 Uhr ist die Osterkirche für eine Zeit der Stille geöffnet. Das Besondere dieser Andachten ist, dass es zwar einen immer gleichen liturgischen Rahmen gibt, die Entfaltung des Themas aber jeweils sehr unterschiedlich und oft auch sehr persönlich ist.

14.02. Abschied und Neuaufbruch (Anastasia Kiloglou-Dora)
21.02. Leiden an Körper und Seele (Klaus Frahm)
28.02. Wo bitte geht´s zum Paradies? (Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Osterbek)
07.03. Es ist vollbracht! (Lektorengruppe der Thomaskirche)
14.03. Mich dürstet! (Andrea Henkel und Angela Pintsch)
21.03. Tiefes Vertrauen (Regionale evangelische Jugendarbeit)

In jeder Andacht wird ein aktueller Fall von Amnesty International vorgestellt. Briefe in dieser Sache liegen am Ausgang zum Unterschreiben aus. Damit beteiligen wir uns an der Kampagne „Sieben Wochen für die Menschenrechte“.
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Bildervortrag zur Pilgerwanderung auf dem Olavsweg

Donnerstag, 22. Februar 2018, 15.00 Uhr, Gemeindehaus der Osterkirche - Pilgerwanderung auf dem Olavsweg - Zurück in die Zukunft?

Schon immer wollten wir Menschen wissen, was uns erwartet und neigen daher zum Spekulieren. Die Zukunft wird dann meist zu dem Ort, wo die Optimisten ihre Hoffnungen parken und die Pessimisten ihre Katastrophen hin verlagern. Meist erweist sich beides im Nachhinein als Trugbild.
Aber auf eine Zukunftsvision haben wir unser Leben gestellt - wir vertrauen der radikalen Botschaft des Evangeliums und der Verheißung des Reich Gottes.

Eine Jakobsleiter
Im Sommer 2017 habe ich mich einer Gruppe angeschlossen, die auf einem Teil des norwegischen Olavsweges bis zum Nidarosdom, der Grabstätte des Heiligen Olav, in Trondheim wanderte - gut zwei Wochen, etwa 220 km. Auf diesem alten Pilgerweg habe ich auch versucht, zu Fuß in das Evangelium und zur Wanderung von Jesus und den Jüngern ‚zu kommen‘.
Im Vergleich zum Mittelalter waren wir Pilger auf Zeit sehr komfortabel ausgestattet und hatten auch die Unterkünfte entlang des Weges im Voraus gebucht. Wie Stufen einer Jakobsleiter gibt es Pilgerherbergen in Abständen einer Tageswanderung.

In die Füße kommen
Die Wanderung relativiert die Wichtigkeiten des Alltags: Die ewigen Listen mit dem was noch ganz dringend zu tun ist, sind aus dem Kopf verschwunden. Jetzt ist es erstmal wichtig, herauszufinden, wie es ist, tagelang zu wandern. Dann kann man sich langsam der Gemeinschaft und der inneren Einkehr widmen. Die Ohren und Augen werden frei für die Aufnahme der Natur, der Stille und für die drei Andachten am Tag - ‚mit der Seele im Himmel und den Füßen im Hochmoor‘. Jetzt kann die Zeit zum Lösen vom Ballast beginnen. Nimmt man nur so viel mit, wie in einen kleinen Rucksack passt, hat es den Vorteil weniger suchen zu müssen. Und es geht weniger unterwegs verloren. Und: Was benötige ich denn wirklich?

Ich konnte mir am Ende unserer Wanderung vorstellen:
Der Zug mit Jesus an der Spitze von bis zu hundert Menschen war für die am Wegesrand Stehenden ein beeindruckendes Bild der Zukunft von einer einfacheren und auch solidarischeren Welt: gerecht, friedlich und solidarisch - Herrschaft nach Gottes Willen.
Ein anregendes Bild von Zukunft, Orientierung für unsere Gegenwart.

Klaus Frahm
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