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Gesang mit Tradition - Konzert der Bramfelder Liedertafel in der Osterkirche
Die Bramfelder Liedertafel „Eintracht“ e.V. gibt es schon seit 1873. Sie ist damit der älteste Verein Bramfelds. Ursprünglich war es ein reiner Männerchor, erst 1987 wurde auch ein Frauenchor gegründet, der zahlenmäßig den Männerchor inzwischen weit übertroffen hat. Seit Jahrzehnten probt die Liedertafel jeden Donnerstag im Saal der Osterkirche, zuerst die Frauen, dann die Männer und immer wieder auch zusammen als gemischter Chor. Die Leitung hat seit vielen Jahren Andreas Polzin. Außerdem gibt es noch den Seemannschor der Bramfelder Liedertafel. Neben dem gemeinsamen Singen hat auch die Geselligkeit einen hohen Stellenwert.
Zu ihrem frühsommerlichen Konzert in der Osterkirche hat die Liedertafel als Gast den Meilshof Chor eingeladen. In diesem Chor singen vor allem Menschen mit physischen und psychischen Behinderungen.
Lothar Gransow, der Präsident der Liedertafel, und die Sängerinnen und Sänger freuen sich auf viele Zuhörerinnen und Zuhörer. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Sonnabend, 11. Juni, 18 Uhr in der Osterkirche

Dorothea Neddermeyer
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Evensong
Klang, der Brücken baut „Gaaanz viel gemeinsam singen, möglichst wenig sprechen“, so beschreibt Kantor Werner Lamm den Charakter dieser abendlichen Gebetsandacht an einem ganz normalen Donnerstag im Juni. Schon seit einigen Jahren hatten er und Pastorin Dorothea Neddermeyer die Idee eines gesungenen Gottesdienstes. Vorbild ist eine englische Tradition, die vor allem in Universitätskirchen und großen Kathedralen gepflegt wird: das gesungene gemeinschaftliche Abendgebet als ein spiritueller Übergang zwischen (Werk-)Tag und Abend.
Wenn alle Stimmen, die Kantorei, der Projektchor und die singende Gemeinde, den Kirchraum mit ihren Stimmen füllen, dann füllt sich die Kirche mit Klang und dieser Klang schlägt Brücken zwischen den Menschen und von den Menschen zu Gott.
Niemand muss für diesen Abend besondere Vorbildung mitbringen. Auch Menschen, die lieber zuhören als selbst zu singen, sind willkommen. Wer aber Lust hat, sich vorher schon ein wenig „einzusingen“, ist zu den Proben des Projektchores eingeladen: am 26.05., 02. und 09.06, jeweils um 20.15 Uhr in der Osterkirche.
Evensong am
Donnerstag, 16. Juni, 19.30 Uhr in der Osterkirche

Dorothea Neddermeyer
Werner Lamm


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Sehnsucht nach Größe
Als Kind wollte ich immer groß sein, möglichst sofort. Und dann alles selber machen: Autofahren, Fliegen, Bestimmen.
Heute werde ich wehmütig, wenn ich sehe, wie schnell die Kinder groß werden. Aber es ist auch bewegend, wieviel die Kinder auf einmal können: Sich selbst Anziehen, zusammen ausgelassen Spielen, die Welt Erklären, sogar Konflikte Schlichten. Und sie lernen immer noch mehr dazu, und das macht sie glücklich, selbstbewusster und gelassener.
Wenn man größer wird, bricht man auf. Aufbrüche tun gut. Und wir unterstützen sie.
Am
Donnerstag, dem 21. Juli feiern wir mit dem Kindergarten Osterkirche das Fest zum Abschluss des Kindergartenjahres. Dann werden die Kinder, die in die Schule oder Vorschule kommen, in das Goldene Tuch gehüllt, gesegnet und spüren: Ich bin gut mit all dem, was ich schaffe und leiste, aber auch mit all dem, was ich noch nicht kann. Denn Gott erklärt jeden mit seiner einzigartigen Lebensgeschichte für unendlich kostbar und sagt: „Ich bin bei Dir und werde Dich behüten, wohin Du auch gehst.“
Das Fest beginnt
um 15 Uhr mit einem Gottesdienst in der Osterkirche. Vorkenntnisse sind wie immer nicht erforderlich. Nach dem Gottesdienst feiern wir im Garten des Kindergartens weiter mit Kuchen, Spielen und Musik. Ich freue mich auf alle Kinder und groß Gewordenen!

Euer und Ihr Heiko Landwehr

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Sehnsucht nach Meer – der Sommerabend
Zum Leben gehört die Sehnsucht. Ich bin hier, aber ich will dort hin. Woanders ist es ganz anders als hier. Und ich will es sehen und erleben.

Das Meer ist seit jeher ein Ort der Sehnsucht. Aus der Ferne locken exotische Landschaften und Wärme, Pflanzen, Tiere und Gewürze, ganz andere Menschen und Schätze. Übers Meer geht’s dorthin.

Am 28. August werden wir wieder einen Sommerabend feiern, in und um die Osterkirche. Um 18 Uhr beginnen wir mit einem Gottesdienst in der Osterkirche mit schwungvoller Seemannsmusik der Bramfelder Liedertafel, mit Seemannsgarn und Geschichten vom Aufbrechen, Getragenwerden, Ankommen und Heimkommen.

Dorothea Neddermeyer und ich laden Sie alle ein, anschließend gemeinsam den Sommerabend draußen auf dem Kirchplatz mit sonnenverwöhntem Wein oder exotischem, fair gehandelten Saft und einem Imbiss zu genießen.

Ihr Heiko Landwehr

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Kirchengemeinderatswahl 2016
Ende November findet die Kirchenwahl statt. Es ist die erste Wahl in der Geschichte der jungen Nordkirche, zu der die evangelisch-lutherischen Gemeinden in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gehören. Mit Gründung der Nordkirche 2012 wurden nicht nur die bisherigen Kirchenvorstände in Kirchengemeinderat umbenannt. Im Bereich der ehemaligen Nordelbischen Kirche wurde auch einmalig die Amtszeit von sechs auf acht Jahre verlängert, damit die Wahl jetzt in allen Kirchengemeinden unserer Kirche zur gleichen Zeit stattfinden kann.
Auch in den vier Gemeinden in Bramfeld und Steilshoop werden am 1. Advent die Kirchengemeinderäte in freier und geheimer Wahl neu zusammengesetzt. Die Vorbereitungen für die Wahl haben begonnen. Als erstes haben alle Gemeinden einen Wahlbeschluss gefasst. Darin haben sie die Anzahl der Mitglieder, die in die Leitung der Gemeinde gewählt werden sollen, festgelegt. Die Pastorinnen und Pastoren einer Gemeinde gehören dem Kirchengemeinderat automatisch an. Neu ist die Herabsetzung des Wahlalters. Wer bis Mitte November das 14. Lebensjahr vollendet hat, ist nun nicht mehr nur dem Gesetz nach religionsmündig, sondern tatsächlich auch wahlberechtigt. Schließlich sind viele Jugendliche in den Gemeinden aktiv und haben darum ein klares Interesse an einer guten Gemeindeleitung.
Die Entscheidungen des Kirchengemeinderats beeinflussen nicht nur die Jugendarbeit, sondern alle Bereiche einer Kirchengemeinde. Er trifft Personalentscheidungen, verwaltet die Finanzen und sorgt dafür, dass die Gebäude in einem guten Zustand sind. Es geht aber um weitaus mehr als um Verwaltung und Organisation. Kirchengemeinderäte übernehmen auch Verantwortung für den Gottesdienst und bestimmen die konzeptionelle Ausrichtung einer Gemeinde.
Nun gilt es, Kandidatinnen und Kandidaten für die Kirchenwahl zu finden. Pastorinnen und Pastoren, Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher führen in diesen Wochen viele Gespräche, um Menschen für die Mitgestaltung ihrer Kirche zu gewinnen. Die Wahl steht unter dem Slogan „Mitstimmen!“ Das bringt unter anderem zum Ausdruck, dass es viele unterschiedliche Stimmen sind, die zusammen erst den vollen Klang von Kirche ausmachen. Um unsere Gemeinden gut leiten zu können, werden auch unterschiedliche Stimmen gebraucht, Menschen unterschiedlichen Alters, mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Begabungen. Wer mit Liebe und Kritik auf seine Gemeinde sieht und sich gern dafür engagieren möchte, dass sie sich weiterentwickelt und die gute Nachricht von Gottes Menschenfreundlichkeit in Wort und Tat zur Wirkung bringt, der bringt gute Voraussetzungen für das Amt als Mitglied des Kirchengemeinderats mit.
Liebe Leserinnen und Leser, vielleicht kennen Sie jemanden, den Sie gern als Kandidaten vorschlagen würden? Vielleicht überlegen Sie sogar selbst, sich als Kandidatin zur Verfügung zu stellen? Zögern Sie nicht lange und sprechen Sie einen Pastor oder eine Pastorin Ihrer Gemeinde an! Und kommen Sie auch gern mit anderen Menschen über die Kirchenwahl ins Gespräch. Kirche lebt vom Mitmachen. Machen Sie mit!

Dorothea Neddermeyer

Informationen zur Kirchenwahl in der Nordkirche finden sich unter
http://www.nordkirche.de/mitstimmen